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Mit zwei Bussen der Firma
RBB ging es pünktlich los, auf, zu einer ungewöhnlichen Expedition.
Unser Vorsitzender klärte uns in einem illusteren Vortrag über das
Leben und Wirken eines Mannes auf, der viel zu viel geraucht
hatte. Einem hervorragenden Erzähler und Illustrator, sozusagen dem
Erfinder des Comics, der, wenn er nicht gestorben wäre, am 15.April
2007 seinen 175. Geburtstag gefeiert hätte. |
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Die Raststätte Seesen war
unser erster Halt. Notdurft nur gegen Bares! Und keine Spur von Wilhelm Busch! |
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In Ebergötzen, einem
kleinen Örtchen, etwas südlich von Krebeck, dem Mittelpunkt
Deutschlands, wimmelte es nur so von Spuren. Ein Vortrag machte uns
zu echten Busch Experten. |
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Die Mühle war es, welche
viele von uns an die Lausbubenstreiche von Max und Moritz erinnerte.
Die Dame der Führung bekam bei ihren Erklärungen sach- und
fachkundige Unterstützung von unserem Müllermeister. Sie setzte die
noch funktionstüchtige Wassermühle in Gang und seit dem weiß ich,
warum die Mühle am rauschenden Bach klappert. In der Mühle, direkt
neben der "Klapper", gibt es ein winziges Zimmerchen, welches sich
vier Mägde teilen mussten und das auch noch mit den Hühnern und
deren Untermietern. Nun weiß ich, dass der Ausspruch "mit den Hühnern
ins Bett gehen" auch noch eine Bedeutung haben kann, auf die ich
nicht so einfach gekommen wäre. Die Knechte wohnten übrigens gleich
gegenüber! |
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Es war Zeit für eine Tasse Kaffee und etwas Kuchen, denn die
Magenwände der meisten Teilnehmer rieben schon aneinander. Darum
kehrten wir im Hotel Restaurant Rodetal ein, wo alles schon gefällig
für uns vorbereitet war. Die Tische waren liebevoll gedeckt, und in
der Mitte standen Teller mit gewürfeltem Kuchen und ein Schälchen
geschlagener Sahne. Nach dieser Stärkung ging es weiter nach
Mechtshausen, wo seine Gebeine auf dem Friedhof ruhen. Wilhelm ist
zwar schon lange tot, aber selbst davon scheint man noch ganz gut zu
leben. |
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Mit einem Besuch des
Wilhelm Busch Hauses, in dem man auch seine Werke käuflich erwerben
konnte, vertrieben wir uns die Zeit bis zur Einkehr in die
Gaststätte Scharn. Dieses Mal verzichteten wir zu Ehren von Herrn
Busch auf einen Gesangsvortrag, da er dieser Kunst anscheinend etwas
ferner stand, was man zum Beispiel an dem Spruch: "Musik ist angenehm
zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen" erkennen kann. Doch
auch hier war der Tisch schon reichlich mit Geschirr, Besteck, mit
Zwiebelringen verzierten Matjes Filets und zwei Sorten Fleisch in
Aspik, wozu später noch Bratkartoffeln gereicht wurden, gedeckt. Die
als Erstes servierte Suppe wurde, zwecks Aufnahme in meine
Suppenrezept Sammlung, genauestens analysiert. Sie bestand pro
Suppenschälchen aus Wasser, Fettaugen, zwei Markklößchen, zwei
Stückchen Eierstich, einem Esslöffel Buchstabennudeln (bei denen das
F fehlte), Salz, Maggi und gehackter Petersilie oder so was
Ähnlichem. Alles in Allem ein gelungenes Dinner. Nach dem Essen
nutzte jeder die Zeit auf seine Weise. Doch sie brach an, die Stunde
der Musik, mit der Combo (Akkordeon und Bassgitarre) noch ohne
Namen. Bei Volksmusik und bekannten Schlagern wurden die Tänzer
langsam unruhig. Jetzt ging es, wie nicht anders erwartet, los. Die
Damen wurden gnadenlos, bis zur Transpiration, über das Parkett
gejagt und es gab nur noch glückliche Gesichter. In der ersten
Tanzpause haben wir einen Namen für die Stimmungskanonen gefunden. "Heidewitzka
Kapelle" sollen sie heißen. Die Tanzfläche war noch Stunden später
voll und der Bassist hatte noch immer keine Miene verzogen. Doch
irgendwann sind selbst die stärksten Recken müde und die Heimfahrt
wird angetreten. Horst verwöhnte uns im Bus noch mit seinem Gesang
und alle sahen nach diesem gelungenen Tag so zufrieden aus wie
Lenchen.
Erlebnisbericht von Bernd Bader
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Es gibt noch mehr Bilder!

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